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Giclée-Print
Das für manche Ohren so geheimnisvoll exotische Wort Giclée kommt aus dem Französichen (von gicler - sprühen) und wurde vor allem deshalb gefunden, um zu verbergen was sich dahinter verbirgt - ein digitaler InkJet-Print.
Zu der Zeit, als Menschen, die sich mit dem digitalen Druck von Kunstwerken beschäftigten, noch als Pioniere galten, war der Begriff digital nämlich gleichbedeutend mit minderwertig. Doch bereits seit 1989 befand sich ein Gerät auf dem Markt, dessen Druckqualität und Wiederholgenauigkeit derartig gut war, dass niemand, der einen dieser sogennannten Iris-Proofs oder Iris-Prints zu Gesicht bekam, auch nur ahnte, daß es sich dabei um den Ausdruck einer computergesteuerten Maschine handelte. Optimiert für die Produktion von Digital-Proofs war die Absicht der frühen digitalen Fine-Art-Printmaker, mit der Maschine auch Büttenpapiere zu bedrucken, eine ganz besondere Herausforderung. Diese Mühe und Sorgfalt, gerade auch bei der Bearbeitung und Abstimmung der Bilddaten, sollte in einem angemessenen Begriff ihren Ausdruck finden. Voilá: Giclée!
Durchgesetzt hat sich die Bezeichnung Giclée hauptsächlich bei Fotografen - während sie im übrigen Kunstsektor eher ungebräuchlich ist. Dort wird der nach wie vor mit hohem Renomée bedachte Iris-Print als eben solcher bezeichnet - wogegen die Bezeichnung "Giclée" längst beliebig geworden ist.
Allerdings fühlen wir uns nach wie vor dem ursprünglichen, der Bezeichnung zugrunde liegendem Berufs-Ethos verpflichtet, weshalb wir auch bei unseren "Piezo-Giclée-Prints" Auskunft über verwendete Papiere, eingesetzte Tinten und resultierende Lichtbeständigkeit geben.
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