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Ausdrucke auf Auflagenpapier
Trial-Proof
Bei Trial-Proofs handelt es sich um die früheste Form von Test-Ausdrucken, bei denen sich Papier und Motivgröße, Farbe und Kontraste noch stark von der Edition unterscheiden können. Sie dienen beispielsweise der Materialvorauswahl oder der Beurteilung kritischer Motivbereiche. Oft werden diese Trial-Proofs vom Künstler oder vom Drucker mit technischen Anmerkungen beschriftet.
Hors Commerce (HC) Proof
HC - Proofs ähneln den Prints der Edition schon sehr stark, sie können in Farbe und Kontrast, in seltenen Fällen auch bezüglich des Druckträgers noch von der Edition abweichen. HC-Proofs sind nicht zum Verkauf bestimmt, werden aber gern für Ausstellungszwecke verwendet. Sie zählen nicht zur regulären Edition und werden daher auch nicht nummeriert.
Artists Proof, Printers Proof
Artists Proofs (AP), wie auch Printers Proofs (PP), sind mit den Prints der regulären Edition absolut identisch, allerdings nicht für den Verkauf bestimmt. Die Anzahl der Artists Proof liegt traditionell bei höchstens 10 % der Edition - bei digitalen Fine Art Editionen, die oft nur in kleinen Auflagen von bis zu 7 Exemplaren hergestellt werden, ist sie meist höher (1 - 3 Exemplare). APs werden normalerweise in römischen Ziffern fortlaufen nummeriert.
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Stichworte
/ Ausdrucke auf Auflagenpapier
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